HomeAlentejoZeitreise im Alentejo – gibt es das?


Im portugiesischen Alentejo gibt es noch viele Geheimnisse und Spuren aus der Vergangenheit. Verlassene Minen und Eisenbahnlinien die im Nichts enden. Wollen Sie uns auf einer Wanderung in die Vergangenheit begleiten?

Eine der Wanderungen, welche wir vom Cantar do Grilo aus organisieren, führt entlang der stillgelegten Eisenbahnlinie von São Domingos nach Pomarão.

Wie meistens beginnt der Tag im Alentejo mit Sonnenschein und darum beginne ich die Touren mit meinen Gästen meistens zeitig am Morgen früh. Wobei ich Änderungswünsche immer gerne annehme.

Das Ziel der Tour ist die alte Eisenbahnstrecke  von São Domingos nach Pomarão.

Die stillgelegte Eisenbahnstrecke wurde während des letzten Jahrhunderts von einer englische Minengesellschaft unter grossen Anstrengungen erbaut.

Wozu diente die Eisenbahnstrecke?

Auf der malerischen Eisenbahnstrecke wurde Schwefel zum verschiffen von São Domingos nach Pomarão am Guadiana Fluss geführt. Der Schwefel wurde dann per Schiff weiter nach England befördert.

Was macht diese Tour so spannend und interessant?

Entlang dieser geschichtsträchtigen Strecke wandern Sie durch typische Dörfer, die es nur in den Weiten des Alentejo gibt.

 

Wer Lust auf ein kühles Bier hat, der kann auf der Tour zwischendurch in eines der kleinen Gasthäuser einkehren und das kühle Bier oder einen lokalen Rotwein geniessen.

Meine Touren sind keine hektischen und schnelle Wanderungen, weil das nicht zum Alentejo passt. Alentejo bedeutet Ruhe, Zeit und Gelassenheit.

Darum nehmen wir uns viel Zeit und picknicken unter alten Oliven- und Feigenbäumen. Wer Lust hat der döst etwas im Schatten oder hört dem Konzert der Grillen zu.

Nach der Stärkung und Pause nehmen wir dann den den zweiten Teil der Wanderung unter die Füsse.

Die Strecke der alten Bahnlinie  führt auch durch Tunnels. Darum habe ich auch immer einige Taschenlampen im Rucksack für das Abenteuer durch die alten Tunnels.

Mit Taschenlampen ausgerüstet suchen wir den Weg durch die alten Tunnels. Oh Schreck, was blinkt da vorne?
 
Vielen bleibt das Herz stehen. Jemand hat sich einen Scherz erlaubt und einen Schädel eines Schafes aufgepflockt.

Es ist kühl, gruselig, dunkel und etwas moderig, aber meine Gäste und ich wandern tapfer vorbei, weiter bis wir die ehemalige Schiffsablegestelle nach England erreichen. 

Wanderzeit ca. 5 Stunden. Schwierigkeitsgard. Leicht bis Mittel.

Am Abend nach der Wanderung schmeckt das Essen im Cantar di Grilo doppelt so gut und der tiefrote Wein aus dem Alentejo entfaltet mit jedem Schluck mehr von seiner erdigen und magischen Kraft.

Das ist Genusswandern mit Felix Ott von der Herdade „Cantar do Grilo“ im Alentejo.

Herzlichst,

Felix Ott und Soja Federspiel

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