HomeAlgarveKann eine portugiesische Distelart auch Tumore heilen?

Wächst die Wilde Artischocke auch in der Algarve?

Die Wissenschafterlin Fátia Duarte des Centro de Biotecnologia Agrícola e Agroalimentar do Baixo Alentejo e Litoral (CEBAL) in Beja, Alentejo, erforscht seit dem Jahr 2008 die „Cardo“.

Als „Cardo“ werden in Portugal allgemein Disteln bezeichnet. In der Algarve wie auch im Alentejo ist damit vor allem die Distel-Artischocke gemeint.

Sie ist auch als Wilde Artischocke, botanisch Cynara Cardunculus bekannt und wird traditionell zur Herstellung von Käse verwendet.

Artischocken algarve

Disteln für die Leber

Das die Blätter der „Cardo“ in der Volksmedizin bereits bei Verdauungsproblemen verwendet wurde, weckte das Interesse der Wissenschaftler.

Nach Analysen der einzelnen Pflanzenteile wurden in den Blättern der Distel sehr aktive Wirkstoffe für die Pflanzenheilkunde entdeckt.

Erste In-Vidro-Versuche im Labor zeigten, dass die Pflanzenstoffe Tumorzellen das Wachstum zweier Krebsarten blockierten.

Wilde Artischocke algarve
Dabei handelt es sich um zwei sehr seltene Krebsarten der Brust wie auch der Leber, die meist einen tödlichen Verlauf haben.

Für die genannten Krebsarten gibt es bisher wenig effiziente Therapien. Derzeit werden die Inhaltsstoffe analysiert, die vielversprechend sind.

Noch steht die Erforschung der Distel als Krebsmittel jedoch am Anfang. Viele Schritte bishin zur Erprobung am Menschen sind noch notwendig.

Die Wissenschaftler rechnen mit vier bis fünf Jahre bis das Heilmittel am Menschen getestet werden könnte.

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